Bevor du ein Konto außerhalb der EU eröffnest, solltest du die wichtigsten rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen kennen. Diese Artikel erklären die Grundlagen – verständlich, ohne Juristendeutsch.
Ein Konto außerhalb der EU ist vollkommen legal – aber es ist kein rechtsfreier Raum. Der CRS, das EU-Kontenregister, das SAG-Gesetz und die Regeln zur Kontopfändung sind die vier wichtigsten Faktoren, die du verstehen musst, bevor du handelst. Wer informiert ist, trifft bessere Entscheidungen – und schläft ruhiger.
Was ist der automatische Informationsaustausch?
Der CRS ist das wichtigste Instrument zur internationalen Steuer- und Finanztransparenz. Über 100 Länder melden automatisch Kontodaten. Wir erklären, wie er funktioniert, wer betroffen ist und welche Länder nicht teilnehmen.
Was Behörden über deine Konten wissen
Seit 2020 müssen EU-Mitgliedstaaten zentrale Bankkontenregister führen. In Deutschland ist es das Kontenabrufverfahren nach § 93b AO. Wir erklären, wer Zugriff hat, was erfasst wird und warum Auslandskonten außerhalb des Registers liegen.
Wenn die Bank dein Geld zur Rettung braucht
Das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) setzt die EU-Richtlinie BRRD um und erlaubt es, Einlagen über 100.000 Euro zur Bankenrettung heranzuziehen. Wir erklären, was das bedeutet und in welchen Jurisdiktionen dieses Risiko nicht existiert.
Wie der Staat auf dein Konto zugreift – und wie du dich schützt
In Deutschland kann ein Konto ohne Vorwarnung gepfändet werden. Wir erklären den Ablauf einer Kontopfändung, welche Schutzmaßnahmen es gibt und warum ein Konto außerhalb der EU vor direktem Zugriff schützt.